Die Umweltschutzorganisation nennt die schwärzesten Punkte auf der „Landkarte des Ziegelsteins“ in Spanien: El Algarrobico in Almería; der Hafen von Tarifa bei Cádiz; das Chemie-Zentrum in Huelva.
Das Dokument von Greenpeace enthält bis zu hundert sogenannte „schwarze Punkte“ an Spaniens Küste und stellt das Modell der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre infrage. Es gründet nach der Ansicht der Organisation auf der ungebremsten Bebauung der Küste und der Zerstörung des Naturbesitzes Spaniens.
Von den genannten hundert schwarzen Punkten betreffen 37 die Bedrohung der Wasserqualität, wobei der Chemiepark von Huelva an erster Stelle steht. Die Zone gilt als die am meisten kontaminierte von ganz Europa mit dem Risiko einer Umweltkatastrophe, sowie die Bucht von Algeciras, beide in Andalusien gelegen.
Wir sind in der Umgebung von Huelve unterwegs gewesen und bekamen fast keine Luft mehr, so stark war der Geruch nach giftigen Gasen in der Luft. Und es leben soviele Menschen in diesem Gebiet. Außerdem gibt es große Hotels an dieser Küste. Wieso wird sowas einfach hingenommen? Warum werden diese Zustände nicht von der Politik geändert? Unvorstellbar.
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